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IT-Wissen

IT-Begriffe, verständlich erklärt.

Zero Trust, MFA, KRITIS, EDR – die IT-Welt ist voller Abkürzungen, die niemand erklärt. Wir tun es: kurz, verständlich und mit dem Blick darauf, was der Begriff für ein mittelständisches Unternehmen wirklich bedeutet. Ohne Fachchinesisch, ohne Verkaufe.

35 Begriffe · 5 Themenfelder

Sicherheit

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BSI-Grundschutz

Der BSI-Grundschutz ist ein vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) herausgegebenes Methoden- und Maßnahmenwerk für Informationssicherheit. Er beschreibt in standardisierten Bausteinen, wie Organisationen ihre IT systematisch absichern und ein angemessenes Schutzniveau erreichen.

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CISO (Chief Information Security Officer)

Ein CISO (Chief Information Security Officer) ist die Person, die in einer Organisation die Gesamtverantwortung für die Informationssicherheit trägt. Sie legt die Sicherheitsstrategie fest, steuert Risiken und sorgt dafür, dass technische wie organisatorische Schutzmaßnahmen zusammenpassen und eingehalten werden.

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Conditional Access

Conditional Access (bedingter Zugriff) ist ein Regelwerk, das bei jeder Anmeldung prüft, unter welchen Bedingungen ein Zugriff erlaubt wird – abhängig von Nutzer, Gerät, Standort und erkanntem Risiko. Passt etwas nicht ins gewohnte Muster, wird zusätzlich eine Bestätigung per MFA verlangt oder der Zugriff blockiert.

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DDoS-Angriff

Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) überlastet einen Server, Dienst oder ein Netzwerk gezielt mit einer Flut von Anfragen aus vielen verteilten Quellen, bis das System nicht mehr erreichbar ist. Ziel ist nicht der Datendiebstahl, sondern die Störung der Verfügbarkeit.

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Endpoint Security

Endpoint Security umfasst alle Maßnahmen, die einzelne Endgeräte – Laptops, PCs, Smartphones und Server – vor Angriffen schützen. Weil jedes Gerät ein möglicher Einstieg ins Firmennetz ist, wird es verwaltet, aktuell gehalten, überwacht und im Ernstfall automatisch isoliert.

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Firewall

Eine Firewall ist eine Sicherheitskomponente, die den Datenverkehr zwischen Netzwerken kontrolliert und nach festgelegten Regeln erlaubt oder blockiert. Sie bildet die Grenzkontrolle zwischen dem internen Firmennetz und dem Internet: Sie lässt durch, was erlaubt ist, und hält den Rest draußen.

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KRITIS (Kritische Infrastrukturen)

KRITIS steht für Kritische Infrastrukturen: Organisationen und Einrichtungen mit besonderer Bedeutung für das Gemeinwesen, deren Ausfall zu Versorgungsengpässen oder erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit führen würde. In Deutschland unterliegen ihre Betreiber besonderen gesetzlichen Pflichten zur IT-Sicherheit.

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Malware

Malware (von englisch „malicious software", also Schadsoftware) ist der Oberbegriff für jedes Programm, das entwickelt wurde, um Schaden anzurichten, Daten auszuspähen oder Systeme zu manipulieren. Dazu zählen unter anderem Viren, Würmer, Trojaner, Ransomware und Spyware.

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Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)

Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) verlangt beim Anmelden mindestens zwei unabhängige Nachweise aus verschiedenen Kategorien: etwas, das man weiß (Passwort), etwas, das man besitzt (Smartphone oder Token), und etwas, das man ist (Fingerabdruck oder Gesicht). Ein gestohlenes Passwort allein genügt dann nicht mehr für den Zugriff.

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Passkey

Ein Passkey ist ein kryptografischer Anmeldeschlüssel, der das Passwort ersetzt. Er besteht aus einem privaten Schlüssel, der das Gerät des Nutzers nie verlässt, und einem öffentlichen Schlüssel beim Onlinedienst. Angemeldet wird per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN – ein geheimes Passwort, das gestohlen oder erraten werden könnte, gibt es nicht mehr.

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Patch-Management

Patch-Management ist der geordnete Prozess, Software-Updates und Sicherheits-Patches für Betriebssysteme und Programme zu prüfen, kontrolliert zu verteilen und nachzuhalten. Ziel ist es, bekannte Schwachstellen zu schließen, bevor Angreifer sie ausnutzen können.

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Phishing

Phishing ist ein Betrugsversuch, bei dem sich Angreifer per E-Mail, SMS oder Anruf als vertrauenswürdiger Absender ausgeben, um an Passwörter, Zugangsdaten oder Geld zu gelangen. Das Wort spielt auf das englische „fishing" an: Es wird nach Zugangsdaten geangelt, oft mit einem gefälschten Link als Köder.

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Ransomware

Ransomware ist eine Form von Schadsoftware, die Daten oder ganze Systeme verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld fordert (englisch „ransom"). Ohne Entschlüsselung bleibt der Betrieb blockiert – oft wird zusätzlich mit der Veröffentlichung gestohlener Daten gedroht.

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Single Sign-on (SSO)

Single Sign-on (SSO) ist ein Anmeldeverfahren, mit dem sich Nutzer einmal zentral authentifizieren und danach ohne erneute Passworteingabe auf mehrere verbundene Anwendungen und Dienste zugreifen. Statt vieler Einzelpasswörter gibt es eine zentrale, abgesicherte Identität.

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Social Engineering

Social Engineering ist die gezielte Manipulation von Menschen, damit sie Sicherheitsregeln umgehen – etwa ein Passwort verraten, eine Datei öffnen oder eine Überweisung auslösen. Angegriffen wird nicht die Technik, sondern menschliches Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Respekt vor Autorität und der Reflex, unter Zeitdruck zu handeln.

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Spam

Spam bezeichnet unerwünschte, massenhaft und ungezielt versendete Nachrichten – meist E-Mails mit Werbung, dubiosen Angeboten oder Schadsoftware. Im Unterschied zu Phishing zielt klassischer Spam nicht in erster Linie darauf ab, gezielt Zugangsdaten zu stehlen, sondern belästigt breit gestreut und bindet Zeit und Ressourcen.

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Spoofing

Spoofing bezeichnet das Vortäuschen einer falschen Identität in der digitalen Kommunikation. Angreifer fälschen dabei Absenderadressen, IP-Adressen, DNS-Einträge oder Rufnummern, um sich als vertrauenswürdige Quelle auszugeben und ihre Opfer zu täuschen.

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Spyware

Spyware ist Schadsoftware, die sich unbemerkt auf einem Gerät einnistet und Informationen ausspäht – etwa Tastatureingaben, Passwörter, Surfverhalten oder Dateien. Sie arbeitet im Verborgenen und leitet die gesammelten Daten an Dritte weiter, ohne dass der Nutzer davon weiß.

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VPN (Virtual Private Network)

Ein VPN (Virtual Private Network) ist eine verschlüsselte Verbindung über ein öffentliches Netz wie das Internet. Es baut einen abgesicherten „Tunnel" auf, durch den Daten geschützt übertragen werden – etwa damit Mitarbeitende aus dem Homeoffice sicher auf Firmenressourcen zugreifen können.

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Zero Trust

Zero Trust ist ein IT-Sicherheitsmodell nach dem Grundsatz „niemandem vertrauen, alles prüfen": Kein Nutzer und kein Gerät gilt automatisch als vertrauenswürdig – auch nicht innerhalb des eigenen Firmennetzes. Jeder Zugriff wird einzeln geprüft und nur so weit erlaubt, wie er nötig ist.

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Betrieb

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Backup & 3-2-1-Regel

Ein Backup ist eine zusätzliche Kopie Ihrer Daten, mit der sich der ursprüngliche Zustand nach Verlust, Defekt oder Angriff wiederherstellen lässt. Die 3-2-1-Regel empfiehlt dafür drei Kopien der Daten auf zwei verschiedenen Medien, von denen eine an einem anderen Ort liegt.

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DMS (Dokumentenmanagementsystem)

Ein DMS (Dokumentenmanagementsystem) ist eine Software zur zentralen, strukturierten Verwaltung digitaler Dokumente über ihren gesamten Lebenszyklus. Es sorgt dafür, dass Dokumente durchsuchbar, versioniert, mit Zugriffsrechten versehen und revisionssicher aufbewahrt werden.

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Hybrides Arbeiten

Hybrides Arbeiten bezeichnet ein Arbeitsmodell, bei dem Mitarbeitende ihre Tätigkeit zwischen Büro und externen Orten wie dem Homeoffice aufteilen. Damit das gelingt, müssen Geräte, der Zugriff auf Anwendungen und die Sicherheit an jedem Ort gleich zuverlässig funktionieren.

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NAS

Ein NAS (Network Attached Storage) ist ein an das Netzwerk angeschlossenes Speichergerät, auf das mehrere Nutzer und Geräte gemeinsam zugreifen. Es dient als zentraler Ablageort für Dateien im Unternehmen – gewissermaßen die eigene, im Haus stehende Cloud.

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Server

Ein Server ist ein Computer, der Dienste, Daten oder Anwendungen für andere Geräte im Netzwerk bereitstellt. Er kann eine physische Maschine sein, eine virtuelle Instanz auf gemeinsam genutzter Hardware oder ein gemieteter Dienst in der Cloud.

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USV

Eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung, englisch UPS) ist ein Gerät, das bei einem Stromausfall oder einer Störung im Stromnetz sofort auf Batteriebetrieb umschaltet. Sie überbrückt kurze Ausfälle und verschafft angeschlossenen Systemen wie Servern die Zeit für einen geordneten, datenschonenden Shutdown.

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VoIP (Voice over IP)

Voice over IP (VoIP) bezeichnet das Telefonieren über das Internet statt über das klassische Telefonnetz. Die Sprache wird digitalisiert, in Datenpakete zerlegt und über dieselbe Leitung übertragen, die auch für E-Mail und Internet genutzt wird.

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Ausführlicher im Blog

Manche Begriffe erklären wir noch tiefer

Diese Themen behandeln wir im Blog ausführlich – mit Beispielen, Kosten und Praxisbezug.

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